Wie funktioniert der fraktionierte CO2 Laser?
Mit Hilfe eines CO2-Lasers, dem sogenannten fraktionionierten CO2 Laser, dessen Entwicklung auf den neusten Erkenntnissen der Lasertechnologie basiert, können Falten nachhaltig geglättet werden. Die Behandlungsmethode ermöglicht eine sofortige Straffung der Haut. Sie aktiviert zudem die Bildung von Kollagen, wodurch die Faltenglättung weiter unterstützt wird. Das Verfahren ist sehr gut verträglich, sodass in der Regel mit einer Wundheilung innerhalb von einigen Tagen zu rechnen ist.
Durch die fraktionierte Fotothermolyse, so der medizinische Fachbegriff, werden alters- und sonnenbedingte Fältchen gemindert, das Hautbild allgemein verbessert sowie Pigmentstörungen, z.B. Altersflecken, aufgehellt. Die Energie des Lasers wird bei dieser Methode auf sehr kleine Gewebeareale gerichtet. Pro Quadratzentimeter werden mit den winzigen Lichtsäulen des Lasers 1000 bis 3000 mikroskopisch kleine Gebiete behandelt, sogenannte Microscopic Treatment Zones, kurz MTZ. Zwischen den Behandlungszonen bleiben unbeeinflusste Hautareale erhalten, die sich anregend auf die Heilung auswirken. Der Reparaturprozess der durch den Laser aktivierten Haut verläuft innerhalb von 24 Stunden. Der Schutzmantel der Haut wirkt dabei als körpereigener Verband, da dieser von der Behandlung nicht beeinträchtigt wird. In jeder Einzelsitzung werden nur 10 bis 20 Prozent der Hautoberfläche mit dem modernen Laser behandelt, woraus der Ausdruck „fraktionierte“ Fotothermolyse resultiert. In meist 2 bis 4 Sitzungen kann das gewünschte Behandlungsergebnis erzielt werden.
Ablauf der Behandlung
Bei der Behandlung kommt der Patient ohne Betäubungsspritze aus, verwendet wird stattdessen eine Betäubungssalbe, die den Schmerz lindert. Vor dem Einsatz des Lasers wird blaue Farbe auf die zu behandelnden Zonen aufgetragen, um den Laser exakt positionieren zu können. Nach diesen Vorbereitungen wird die Oberfläche der Haut mehrere Male mit dem Fraxel-Laser abgefahren. Pro Lasersitzung muss mit einer Behandlungsdauer von 30 bis 45 Minuten gerechnet werden.
Nach der Laserbehandlung tritt eine Sofortrötung und Schwellung der Haut ein, ab dem 3. Tag nach dem Eingriff beginnt die Haut damit, sich zu schuppen. Die behandelten, braun-rötlichen Hautzellen werden abgestoßen und durch neue junge Hautzellen ersetzt. Während der ersten 3 Tage nach der Behandlung sollte der Patient sich schonen, sich nur mäßig körperlich anstrengen und auf Saunagänge oder Fitnessstudiobesuche verzichten. Zudem sollte die Haut durch geeignete Maßnahmen konsequent vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Im Anschluss an die Behandlung kommt es in der Regel zu einer Ausfallzeit von nur 1 bis 3 Tagen, was die moderne Behandlung auch für Berufstätige sehr attraktiv macht. Sie können die Lasersitzung jeweils auf einen Freitag legen und am Montag wieder problemlos ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.